Red Bull Ring für Young Driver AMR keine Reise wert

Reifenprobleme verhindern gute Punkteausbeute in Österreich

13.08.2012 - GT3

Die weite Reise zum ADAC GT Masters-Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich hat sich für Young Driver AMR nicht gelohnt. Sowohl Ferdinand und Johannes Stuck wie auch Kristian Poulsen und Christopher Nygaard erlebten im Aston Martin V12 Vantage auf der ehemaligen Formel-1-Strecke in der Steiermark ein schwieriges Wochenende und blieben in beiden Rennen punktelos.

Schon im Training und im Qualifying deutete sich an, dass die beiden Rennen auf dem Red Bull Ring für Young Driver AMR von der eher schwierigeren Sorte werden würden. Alle vier Piloten kamen im Qualifying über Startplätze im Mittelfeld nicht hinaus. „Wir bekommen hier die Reifen einfach nicht zum Arbeiten und können uns dies Problem nicht erklären“, erklärte Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer.

Das Problem zog sich dann auch durch beide Rennen. Im ersten Lauf am Samstag zeigten sich sowohl die Stuck-Brüder bei ihrem Heimspiel wie auch Poulsen/Nygaard zweikampfstark, kamen allerdings über die Plätze 14 und 18 im 40 Fahrzeuge starken Feld des ADAC GT Masters nicht hinaus. In der Amateurwertung des ADAC GT Masters wurde Poulsen noch als Dritter gewertet.

Auch im zweiten Lauf am Sonntag gelang der Durchbruch nicht. Johannes Stuck schied nach einem Kontakt in der dritten Runde aus, Kristian Poulsen musste seinen Aston Martin fünf Runden vor dem Rennende nach einem Motorschaden abstellen.

„Ein sehr enttäuschendes Wochenende“, so Hardy Fischer. „Nachdem wir unsere Reifen weder im Qualifying noch im Rennen zum Arbeiten bekommen haben, hatten wir schon keine guten Startplätze und dann wird in dieser hart umkämpften Meisterschaft sehr schwierig. Das war sicherlich nicht eines unserer besten Wochenenden, aber wir blicken nun nach vorn und hoffen, dass uns der Lausitzring in zwei Wochen besser liegt und werden dort mit Sicherheit wieder angreifen.“

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen:

 Johannes Stuck: „Ich habe im zweiten Rennen einen BMW ausgebremst und danach hat das Auto nicht so verzögert, wie ich mir das vorgestellt habe. Dabei habe ich leider einen Porsche getroffen, was mir sehr leid tut. Aber auch ohne den Kontakt wäre heute nicht mehr möglich gewesen als ein Platz im Mittelfeld.“

Christoffer Nygaard: „Wir haben nach den Reifenproblemen am Freitag und Samstag zum zweiten Rennen am Sonntag nochmals das Set-Up geändert, das war aber ein Schritt in die falsche Richtung und hat nicht funktioniert. Das Rennen war heute ab dem Start ein einziger Kampf, jetzt hoffen wir auf das nächste Rennen auf dem Lausitzring."