Neues Spiel, neues Glück

ADAC GT Masters auf dem Lausitzring

22.08.2012 - GT3

Wieder einmal Neuland für Young Driver AMR: Am Wochenende tritt das Aston Martin-Team zur sechsten Runde des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring an. Auf der Rennstrecke bei Dresden will Young Driver AMR mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 und Ferdinand und Johannes Stuck sowie dem dänischen Duo Kristian Poulsen und Christoffer Nygaard das ernüchternde Wochenende zuletzt auf dem Red Bull Ring vergessen machen. Für Young Driver AMR ist es die erste Stippvisite mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3 auf Deutschlands östlichster Rennstrecke.

Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer hat keine schlechten Erinnerungen an den Lausitzring, beim bisher einzigen Auftritt des Young Driver-Schwesterteam Fischer Racing in der Saison 2009 sprang auf dem Lausitzring im ADAC GT Masters ein zweiter Platz heraus. An diesem Wochenende ist allerdings nicht nur der Teamchef auf die beiden Läufe in der Lausitz gespannt: „Mit neuem Auto auf einer für uns unbekannten Streckenvariante, da ist es im Vorfeld schwierig einzuschätzen, was uns erwartet. Eines ist allerdings sicher: So ein schwieriges Wochenende wie auf dem Red Bull Ring steht uns auf dem Lausitzring sicherlich nicht bevor, von da her kann es nur aufwärts gehen."

Die Meinung teilt auch Christoffer Nygaard, der in dieser Saison bereits ein Rennen gewann: „Es kann nur besser werden. Ich habe damit gerechnet, dass es in Österreich schwer wird, aber sicherlich nicht, dass es so schwer wird. Nun heißt es nach vorn blicken und uns auf das Rennen auf dem Lausitzring zu konzentrieren. Grundsätzlich ist schon einmal gut, dass wir die lange Streckenvariante fahren. Dazu dürfen wir mit 20kg weniger Gewicht starten. Beides hilft etwas. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Stop-und-Go-Charakteristik der Strecke. Unser Aston Martin ist auf flüssigen Strecken zu Hause und fühlt sich in schnellen Kurven besonders wohl. Nur davon gibt es auf dem Lausitzring nicht allzu viele. Es sollten aber dennoch einige Punkte für uns herausspringen. Größere Hoffnungen setzte ich aber die beiden letzten Rennen der Saison auf dem Nürburgring und in Hockenheim.“

Johannes Stuck hat nicht nur mit dem ADAC GT Masters in dieser Saison, sondern auch speziell mit dem Lausitzring noch eine Rechnung offen. „In der Saison 2011 haben wir auf dem Lausitzring ein schwarzes Wochenende erlebt und sind am einzigen Wochenende in der gesamten Saison nicht in die Punkte gefahren. Es gilt also für uns dort einiges gut zu machen. Wir haben allerdings einen Topspeed-Nachteil, das wird sich auch an diesem Wochenende deutlich zeigen. Es gibt dort einige schnellere Kurven, die uns liegen sollten. Es wird spannend sein zu sehen, wo wir stehen. Aber eine Standortbestimmung gibt es für uns erst nach dem freien Training am Freitagnachmittag.“