Durchwachsenes Wochenende auf dem Lausitzring

Gutes Ergebnis für Kristian Poulsen in der Amateurwertung

27.08.2012 - GT3

Das Wochenende auf dem Lausitzring hatte sich Young Driver AMR anders vorgestellt: Anstelle mit den Gegnern kämpfte das Aston Martin-Team aus Paderborn vor allem mit den Einheitsreifen der Serie und der Fahrzeugeinstufung. Kristian Poulsen und Christoffer Nygaard fuhren in ihrem Aston Martin V12 Vantage GT3 auf die Ränge 16 und 15, während Johannes und Ferdinand Stuck im zweiten Aston Martin ein Wochenende zum vergessen erlebten. Nach technischen Problemen konnten die Stuck-Brüder an beiden Rennen nicht teilnehmen.

Mangelnder Topspeed durch die Fahrzeugeinstufung und kein Grip: Damit kämpfte Young Driver AMR in den beiden Rennen auf dem Lausitzring. Wie schon zuvor auf dem Red Bull Ring harmonierten die Reifen nicht mit dem Aston Martin V12 Vantage GT3. In Kombination mit zu geringem Topspeed erlebten Poulsen und Nygaard ein schwieriges Wochenende. Trotz guter fahrerischer Leistung in beiden Rennen blieb das dänische Duo punktelos. Poulsen konnte allerdings mit den Plätzen drei und zwei in der Amateurwertung Punkte auf den Tabellenführer gut machen und liegt bei vier noch ausstehenden Rennen weiter auf Tabellenrang zwei.

„Das Wochenende war für uns äußerst durchwachsen. Die Fahrwerkskinematik des Aston Martin passt nicht zu den Reifen des ADAC GT Masters“, brachte Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer die Probleme auf den Punkt. „Wir haben in Bezug auf die Reifen alles probiert, tappen aber im Dunklen. Aber es scheint sich seitens der Serienorganisation niemand darum zu kümmern, was mich schon etwas verärgert. Auch die Fahrzeugeinstufung unseres Aston Martin passt nicht. Wenn wir dann in den Rennen aus diesen Gründen von hinten starten müssen, macht es die Aufgabe auch nicht einfacher. Sehr leid tut es mir für die Stuck-Brüder, die nach technischen Problemen, die wir vor Ort nicht beheben konnten, in beiden Rennen nicht starten konnten. Ich hoffe sehr, dass es beim nächsten Rennen auf dem Nürburgring besser läuft.“ 

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen:

Christoffer Nygaard: „Wir sind zu langsam auf den Geraden, dort ist es unumgänglich, dass die Gegner uns überholen. In den Kurven können wir uns zwar immer wieder heranbremsen, das hilft aber nicht. Wir hatten sicher auch keine ganz perfekte Fahrwerksabstimmung an diesem Wochenende, aber viel mehr wäre auch nicht dringelegen.“

Kristian Poulsen: „Unser Auto lief gut, war allerdings zu langsam und mit dem mangelnden Topspeed konnten wir damit nur schwer mithalten. Wir bekommen die Reifen nur schlecht auf Temperatur. Das zeigt die Tatsache, dass ich in der vorletzten Rennrunde meine schnellste Runde gefahren bin. Im zweiten Rennen von Startplatz 24 auf Rang 15 nach vorn zu fahren ist unter diesen Umständen noch o.k.