Young Driver AMR siegt auf dem Sachsenring

Poulsen/Nygaard gewinnen im ADAC GT Masters

11.06.2012 - GT3

Zwei bestens aufgelegte Fahrer, eine gute Strategie, hervorragendes Teamwork und ein perfekt funktionierender Aston Martin waren das Erfolgsrezept für ein grandioses Wochenende von Young Driver AMR und Kristian Poulsen/Christoffer Nygaard auf dem Sachsenring. Das dänische Duo stellte am Sonntag auf der Rennstrecke bei Chemnitz den ersten Sieg mit dem neuen Aston Martin V12 Vantage GT3 im ADAC GT Masters sicher. Schon das erste Rennen am Samstag verlief für Poulsen und Nygaard mit Platz erfolgreich. Zwei Siege von Poulsen in der Amateurwertung rundeten das erfolgreiche Wochenende ab. Pech hatten die Stuck-Brüder Ferdinand und Johannes, die im zweiten Aston Martin von Young Driver AMR in beiden Rennen von Gegnern abgeschossen wurden.

Bereits am Samstag gab es bei Young Driver AMR Grund zum jubeln. Kristian Poulsen startete von Position 13 und arbeitete sich in der ersten Rennhälfte bis auf Platz sieben nach vorne. Nach dem Fahrerwechsel war auch Christoffer Nygaard bestens aufgelegt und verpasste als Vierter das Podium nur knapp. Pech hatten hingegen die Stuck-Brüder. Ferdinand Stuck hatte als Elfter schon die Punkteränge in Sichtweite, als er von einem BMW in das Kiesbett befördert wurde und anschliessend den beschädigten Aston Martin in der Box abstellen musste.

Nach dem guten Ergebnis am Samstag lief es für Nygaard und Poulsen am Sonntag noch besser. Von Startplatz sieben machte Nygaard Position um Position gut. Young Driver AMR entschied Nygaard erst sehr spät zum Fahrerwechsel an die Box zu beordern. Während die Konkurrenten schon früher Fahrer wechselten, machte Nygaard auf freier Strecke so viel Zeit gut, das Poulsen nach dem Fahrerwechsel in Führung liegend wieder auf die Strecke ging. Der Däne hielt dem starken Druck der Verfolger in den verbleibenden 25 Rennminuten stand und stellte den ersten Sieg von Young Driver AMR und dem neuen Aston Martin V12 Vantage im ADAC GT Masters sicher. Ferdinand und Johannes Stuck hatten hingegen auch im zweiten Rennen Pech. Johannes Stuck wurde bereits in der ersten Kurve von einem Mercedes abgeschossen und musste somit das Rennen schon nach wenigen Metern beenden.

„We are red, we are white, we are danish dynamite, an diesem Spruch scheint wirklich etwas dran zu sein“, freute sich Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer. „Wir haben an diesem Wochenende mit allem gerechnet, aber sicher nicht mit dem Sieg. Schade nur, dass die Stuck-Jungs in den beiden Rennen so viel Pech hatten. Unser Aston Martin hat großes Potenzial, so kann es jetzt weitergehen. Das Team hat den letzten Wochen sehr viel und sehr hart gearbeitet, dieser Sieg ist eine tolle Belohnung für die gute Arbeite aller Ingenieure und Mechanikerin in den letzten Wochen. Ich hoffe, dass der Sieg ein gutes Omen für unseren Start zusammen mit Aston Martin Racing bei den 24h von Le Mans am kommenden Wochenende ist.“

Eine Verschnaufpause bleibt Young Driver AMR nicht. Noch am Sonntagabend macht sich das Aston Martin-Team auf den Weg nach Westfrankreich. Dort nimmt Young Driver AMR in Kooperation mit dem Werksteam Aston Martin Racing an den 24h von Le Mans teil und setzt einen Aston Martin Vantage für das ADAC GT Masters-Erfolgsduo Kristian Poulsen/Christoffer Nygaard und Allan Simonsen ein.

Stimmen der Fahrer nach dem Rennen:

 Christoffer Nygaard (#33 Young Driver AMR-Aston Martin V12 Vantage GT3): „Unglaublich! Wir hätten nie erwartet, dass wir hier eine Chance auf den Sieg haben. Ich wusste in der ersten Rennhälfte nicht genau, auf welcher Position ich lag. Als ich dann P1 auf der Boxentafel gesehen habe, konnte ich es kaum glauben, Kristian hat dann in der zweiten Rennhälfte einen super Job gemacht. Seine Leistung verlangt höchsten Respekt.

Kristian Poulsen (#33 Young Driver AMR-Aston Martin V12 Vantage GT3): „Das war doch mal richtig gut heute! Erst habe ich mir schon einige Sorgen gemacht, denn ich hatte etwas Probleme mit der Kupplung und dem zweiten und dritten Gang. Dadurch kamen die Verfolger immer näher. Aber nach fünf Runden war das Problem gelöst und ich konnte den Abstand kontrollieren.“

Johannes Stuck (#32 Young Driver AMR-Aston Martin V12 Vantage GT3): „Glückwunsch an unsere Teamkollegen, beide haben einen fantastischen Job abgeliefert. Wir hatten leider an diesem Wochenende extremes Pech, werden aber garantiert beim nächsten Rennen wieder angreifen.“

Ferdinand Stuck (#32 Young Driver AMR-Aston Martin V12 Vantage GT3):„Wir müssen dieses Wochenende nun schnell abhacken und werden uns ganz auf das nächste Rennen auf dem Nürburgring in fünf Wochen konzentrieren.“